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Sensibel, intelligent und kraftvoll…

….liebevoll, einfühlsam, äußerst sozial, gelehrig und sauber.

Mit diesen Eigenschaften ist das Schwein vielen Menschen ganz schön weit voraus. Mal ehrlich….wünschen wir uns nicht alle, diese Attribute, an uns selbst und unseren Lieben, an Kollegen, Freunden und den Mächtigen der Welt? Wäre die Welt dann nicht friedvoller, freundlicher und lebenswerter?


In vielen Kulturen wurde das Schwein verehrt. Es wurde mit Göttern und Göttinnen in Verbindung gebracht, symbolisierte Kraft, Kampfgeist, Fruchtbarkeit und Liebe. Es ist ein bedeutsames schamanisches Krafttier und ein wichtiges Element der chinesischen Astrologie. Dem Schwein wurde in seinem Wesen und Dasein Anerkennung, Respekt und Wertschätzung entgegengebracht.

Schweine sind einfühlsame und feinfühlige Wesen. Sie sind verspielt und haben ein erstaunliches Langzeitgedächtnis. Sie gehören zu den wenigen Tieren, die sich selbst und andere Dinge im Spiegel wahrnehmen können. Schweine haben einen sehr feinen Geruchssinn und werden deshalb mit Erfolg bei der Trüffelsuche, und auch bei der Suche nach Landminen, als Helfer eingesetzt. Schweine können nicht schwitzen, weshalb sie schattige Plätze lieben, die direkte Sonne meiden und sich zum Abkühlen in Wasser und Schlamm wälzen. Der Schlamm schützt sie vor Sonnenbrand und lästigen Insekten. So ist ihr Schlamm-Outfit wirklich nützlich und sinnvoll und kein Zeichen von fehlender Reinlichkeit. Schweine sind sehr saubere Tiere. Im natürlichen Lebensraum würden sie sich niemals in der Nähe ihres Fress- oder Schlafplatzes erleichtern. Schweine sind neugierig, interessiert und können zu kleinen Tricks aufgelegt sein. Sie fühlen sich nur in der Gemeinschaft wohl, sind friedliebend, gutmütig, ausgesprochen sozial und besitzen einen starken Beschützerinstinkt. Mit ungeheurem Mut und ebensolcher Kraft wird der Nachwuchs beschützt, mit viel Liebe und Geduld aufgezogen.

Wie konnte dieses wundervolle Wesen auf unserem Teller landen?

Wie steht es um die Feinfühligkeit des Menschen? Wo ist seine Wertschätzung und seine Liebe gegenüber anderen fühlenden Wesen geblieben? Wann sind sie verloren gegangen? Wie betäubt sind seine Sinne, daß er das unermessliche Leid und die Qual der Tiere nicht mehr wahrnehmen kann. Wie kann so unendlich viel Leid überhaupt entstehen? Und wie können wir glauben, nicht verantwortlich zu sein? Bei jedem Blick auf das Stückchen Fleisch, die Scheibe Wurst oder den Schinken sollten wir daran denken, daß wir ein Stück eines Wesens sehen oder gar in der Hand halten, das gefühlt hat und, das aller Wahrscheinlichkeit nach, unvorstellbar gelitten hat.

Es ist an der Zeit, daß wir uns endlich unserer Verantwortung bewußt werden und sie auch wirklich übernehmen. Jeder Einzelne von uns entscheidet mit, welchen Weg wir für die Zukunft einschlagen, für unsere und die der Schweine und anderen Tiere. Gemeinsam können wir die Welt zu einer besseren verändern, hin zu einer lichtvollen, heilsamen und lebenswerten Zukunft für Mensch, Tier und auch für die Natur. Bitte lasst uns keinen Moment mehr vergeuden, keine Entscheidung mehr verschieben oder sie anderen überlassen. Lasst uns so mutig, beharrlich, sensibel und kraftvoll sein wie das Schwein und ihm liebevoll zur Seite stehen!