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Traumbotschaft

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Vorletzte Nacht hatte ich folgenden Traum:

Ich war an einem Strand. Der Abschnitt auf dem ich spazierte, war von dem Strandabschnitt zu dem ich wollte, durch eine Sandfläche mit einem Rinnsal rückfließenden Wassers getrennt. Ich konnte ungehindert darüber hinweg gehen und gelangte an den Bereich des Strandes, wo Menschen waren, die ich (gefühlt) kannte, auch Kinder. Es war schön und ich freute mich.

Dann spürte ich, daß wir zu unserer Unterkunft zurück gehen sollten. Ich drehte mich um, ein Kind war hinter mir und wollte gleich mitkommen, und sah eine riesige Nebelwand vor uns. Der Himmel war verschwunden. Nebel, Wasser und Strand hatten fast die gleiche beige Farbe. Es sah unheimlich aus. Dort, wo eben noch das Rinnsal war, war alles überflutet. Ich ging weiter, weil es ja nur köcheltief sein konnte, verlor aber sofort den Boden unter den Füßen und wurde von einer Wassermasse hinaus auf das offene Meer getrieben. Ich war sehr überrascht, erstaunlicherweise nicht panisch, sondern dachte nur ganz nüchtern, dass es völlig unmöglich ist, bei dem Nebel und der Kraft des Wassers, gerettet zu werden. Und ich dachte ‘Jetzt werde ich also ertrinken. Hoffentlich geht es schnell.’. Dann wurde ich wach.

Ich lag noch eine ganze Weile im Bett und habe den Traum mehrmals Revue passieren lassen. Als ich meine innere Führung dann bat, mir die Bedeutung dieses Traumes zu offenbaren, kam sofort die Botschaft:

Alles Denken und alle Vorstellungen müssen losgelassen werden.‘.

Das geht mir seitdem durch den Kopf. Mein Leben ist geprägt von dem Wunsch verstehen zu können, Zusammenhänge zu erkennen, Ursachen zu finden. Auch im Beruf ist das meine tägliche Beschäftigung. All mein Wissen, all mein Verständnis über die Gesetze, die die Welt bewegen, über Bord werfen? Eine starke Nuss …. aber eigentlich auch logisch.

Begrenzen wir uns nicht in unserem Potential, wenn wir in und an unserem vermeintlichen Wissen haften bleiben? Welches Ende hätte dieser Traum gehabt, wenn ich nicht logisch gedacht hätte? Wenn ich mich einfach genussvoll dem Wasser übergeben hätte? Wenn ich es als natürlich empfunden hätte, dass ich unter Wasser weiteratme und vielleicht eine verborgene Stadt finde? Wenn ich die Flügel ausgebreitet und mich aus den Wogen erhoben hätte? Vielleicht wird mir gestattet, diesen Traum nochmal zu träumen, damit ich es ausprobieren kann.

Denn ich ahne, dass diese Botschaft, wirklich alles loszulassen, der Schlüssel in die neue Zeit ist.